Bei einem außerklinischen Herz-Kreislaufstillstand entscheidet oft die Zeit bis zum Beginn der Wiederbelebung über Leben und Tod. Mit dem System Region der Lebensretter können qualifizierte Ersthelfende parallel zum Rettungsdienst alarmiert werden und bereits vor dessen Eintreffen lebensrettende Maßnahmen einleiten. Das Ziel: die Zeit bis zur Versorgung zu verkürzen und die Überlebenschancen der Betroffenen zu erhöhen.
Immer mehr Regionen setzen auf die strukturierte Alarmierung registrierter Ersthelfender. Wir unterstützen Sie gerne auf dem Weg zur Einführung.

In bestehenden Regionen hat sich die Gründung eines regionalen Projektteams bewährt. Dieses setzt sich idealerweise aus Vertreterinnen und Vertretern der Leitstelle, des Rettungsdienstes, der verantwortlichen Verwaltung sowie weiterer beteiligter Behörden und Organisationen zusammen. Gemeinsam werden die organisatorischen, technischen und rechtlichen Voraussetzungen geprüft und ein Projektplan für die Einführung entwickelt. Dabei profitieren neue Regionen von den Erfahrungen bereits erfolgreicher Projekte. Viele Herausforderungen wurden an anderer Stelle bereits gelöst und können als Grundlage für die Umsetzung vor Ort dienen.
Besonders erfolgreich sind Regionen, in denen alle relevanten Organisationen gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass ein organisationsübergreifender und neutraler Ansatz die besten Voraussetzungen schafft, um eine hohe Zahl registrierter Ersthelferinnen und Ersthelfer zu erreichen und eine flächendeckende Verfügbarkeit sicherzustellen. Die Alarmierung von Ersthelfenden entfaltet ihren größten Nutzen, wenn möglichst viele qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer unterschiedlicher Organisationen eingebunden werden.
Die Einführung eines Ersthelfersystems wirft häufig Fragen zu Datenschutz, Versicherungsschutz, Haftungsfragen oder der technischen Anbindung an Leitstellensysteme auf. Für diese Themen liegen bereits erprobte Konzepte und Lösungen vor. In zahlreichen Fällen werden rechtliche und technische Grundlagen auf Landesebene erarbeitet und können mit geringem Anpassungsaufwand auf weitere Regionen übertragen werden. Dadurch müssen Kommunen und Leitstellen nicht bei null beginnen, sondern können auf bestehende Erfahrungen und bewährte Prozesse zurückgreifen.
Von den ersten Überlegungen bis zur Inbetriebnahme stehen wir Ihnen mit unserer Erfahrung zur Seite. In einem unverbindlichen Austausch erläutern wir die organisatorischen Voraussetzungen, berichten aus bestehenden Regionen und beantworten Ihre Fragen zur Umsetzung. Gemeinsam prüfen wir, wie sich das System in Ihrem Zuständigkeitsbereich erfolgreich etablieren lässt und welche nächsten Schritte sinnvoll sind
Sie möchten die Einführung von Region der Lebensretter in Ihrer Kommune oder Ihrem Leitstellenbereich prüfen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Gerne stellen wir Ihnen das Konzept vor, zeigen bewährte Umsetzungswege auf und bringen Sie mit erfahrenen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern aus bereits aktiven Regionen ins Gespräch.
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Dr. Judith Joos
Geschäftsführerin lifesavers.digital gGmbH
Tel.: +49 761 2160665-0
E-Mail: judith.joos_at_regionderlebensretter.de